Ding der Woche

Das lustige Buch der Listenkönigin. Ein Weihnachtsgeschenketipp…

5. Dezember 2017

Wer ist die Listenkönigin Opitz?

Mareike Opitz hat ein Buch geschrieben. Mareike ist Journalistin – da schreibt man eben irgendwann ein Buch. Doch ist Mareike eben nicht nur irgendeine Journalistin, und das Buch eben nicht nur irgendein Buch. Mareike ist beim Playboy, führte früher Investigativ-Recherchen zu Themen wie „Der perfekte Blowjob“ durch und führt mittlerweile Interviews mit Stars wie Heiner Lauterbach, Florian David Fitz oder Moritz Bleibtreu… Summa summarum: sie machte das, wofür der Playboy bekannt ist (Sexthemen…) und nun macht sie das, wofür der Playboy gerühmt wird (tolle Interviews). Das ist aber nicht alles: sie schreibt noch den Blog Mutti so yeah!, hat zwei Kinder und einen Mann. Und nun eben auch ein Buch – und etabliert sich als Listenkönigin.

Was steht im Buch der Listenkönigin?

Als ich Mareike kennenlernte, dachte ich mir „Welch adrett-hübsche Erscheinung. So aufgeräumt, so gekämmt.“ Dann erfuhr ich von ihrem Hang zum Listenschreiben. „Alles so ordentlich“, dachte ich. „Eine wahrhaftige Listenkönigin.“ Dann las ich ihre Listen. Und ich erkannte den Mutterwitz. Charmant, trocken, messerscharf beobachtet. Und wahrhaft. Denn die Listen entspringen zwar dem Wunsch nach Ordnung und listigem Versuch einen Familienalltag zu strukturieren, doch sind sie in keinem Falle eine Aufforderung an andere Mütter Marie-Condohafte Ordnung in ein Kinderchaos zu bringen. Es sind Feststellungen, Beobachtungen, Erkenntnisse aus dem Leben mit Kindern- eben in Listenform.
Eine meiner Lieblingslisten ist „Conni-Titel des Grauens“. Mareike stellte fest, dass die Hoffnung Conni würde nur eine kurze kindbegleitende Zeiterscheinung sein, sich in Luft auflöste – denn das Conni-Blag entwickelte sich mit dem eigenen Nachwuchs vom Kindergarten zum Schulalter weiter mit. Folglich mussten sich auch Connis „Abenteuer“ mitentwickeln – und immer weiterentwickeln. Das führt dann laut Mareike zu logischen  Titeln wie „Conni lernt kiffen“, „Conni und das entzündete Piercing“, „Conni entdeckt Tinder“… Es gibt -Überraschung- eine ganze Liste mit künftigen Connie-Titeln…

Warum muss man das Buch haben?

Das erkläre ich in einer Liste:

  •  extrem unterhaltsam aufgrund extrem trockenen Humors
  •  dank der Listenstruktur einfach zu lesen
  •  jede Mutter erkennt sich darin
  •  jede Mutter erkennt ihren Mann darin
  • jede Mutter erkennt ihre Kinder darin
  • man kann nur lachen
  • man erkenne die Ironie der vermeintlich Ordnung bringenden Listen einer vermeintlich ordentlichen Listenkönigin in einem unordenbaren Familienalltag
  • Mami&Gör durfte einen Gastbeitrag in Listenform mit dem Titel „Wahrheiten, die Kinder erstaunlich gut vertragen“ dazusteuern
  • das Buch ist ein tolles Weihnachtsgeschenk für Mütter
  • Mareike ist meine Freundin

Bloggerfreundinnen Svenja (Meine Svenja), Claire (Cappumum), Mareike (Mutti so yeah!) und ich freuen uns sehr über Mareikes Buch…

Das Buch gibt es hier.

 

 

 

 

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